Wenn Worte das sichtbar machen, was lange im Verborgenen gewachsen ist
Manchmal gibt es diese besonderen Momente im Leben, in denen man sich selbst ein Stück klarer erkennt – gespiegelt durch einen anderen Menschen.
Der Artikel, der kürzlich über meine Arbeit erschienen ist, ist für mich genau so ein Moment.
Und ich möchte ihn hier mit großer Dankbarkeit teilen:
👉 Artikel, vom 17.3.2026: Salzburger Nachrichten-Chronik-Neumarkt am Wallersee
Was dieses Interview für mich so besonders gemacht hat, war nicht nur das Ergebnis – sondern der Weg dorthin.
Birgit Egger hat eine Atmosphäre geschaffen, in der ich mich wirklich öffnen konnte.
Ein Raum, der ruhig war, getragen, ehrlich. Kein Gefühl von „abliefern müssen“, sondern ein echtes Gespräch von Mensch zu Mensch.
Und vielleicht ist genau das ihre besondere Gabe:
zuzuhören, zwischen den Zeilen zu hören – und dann Worte zu finden, die tiefer gehen.
Als ich den fertigen Artikel gelesen habe, war ich berührt.
Weil ich mich darin wiedergefunden habe. Weil etwas sichtbar geworden ist, das lange in mir war – aber oft noch keinen klaren Ausdruck hatte.
Viele Jahre habe ich meine Begabungen und Talente eher gespürt als wirklich erkannt.
Ich habe sie gelebt, ja – aber nicht immer benennen können. Und schon gar nicht so greifen können, dass daraus ein stimmiger beruflicher Weg entsteht. Heute fühlt es sich anders an.
Es ist, als hätte sich ein Puzzle zusammengefügt. Als wäre ich endlich dort angekommen, wo das, was ich in mir trage, auch nach außen wirken darf – sinnstiftend, verbunden mit meinen Werten, im Einklang mit dem, was mir wirklich wichtig ist.
Und genau deshalb ist dieser Artikel für mich ein Geschenk. Weil Birgit es geschafft hat, all das in Worte zu fassen. Ein besonderer Moment war auch, als mir ein Freund, den ich lange nicht gesehen hatte, daraufhin schrieb: „Jetzt hast dich endlich gefunden. Ich freu mich für dich!“
Diese Worte haben etwas in mir still werden lassen. Und gleichzeitig etwas bestätigt, das ich selbst schon leise gespürt habe.
Und während ich hier sitze und all das nachklingen lasse, wird mir noch etwas sehr deutlich: Ich bin diesen Weg nicht allein gegangen. Aus tiefstem Herzen danke ich all den Menschen, die mich über die Jahre begleitet haben. Die an mich geglaubt haben – manchmal mehr, als ich selbst es konnte.
Die mich gesehen haben, auch dann, wenn ich mich selbst noch gesucht habe. Die mit mir gegangen sind – nicht nur in den leichten, freudigen Momenten, sondern auch dann, wenn ich traurig war, wütend oder hilflos.
Besonders danke ich dir, lieber Florian. Für dein Dasein. Für dein Vertrauen. Für dein Mittragen.
Für das stille Wissen, dass Entwicklung Zeit braucht – und dass ich sie mir nehmen darf.
Es ist nicht selbstverständlich, Menschen an seiner Seite zu haben, die sich ehrlich mitfreuen können. Die Raum halten, ohne zu drängen. Die bleiben. Durch euch war es mir möglich, Schritt für Schritt weiterzugehen. Auch dann, wenn der Weg noch nicht klar war.
Und ich spüre: All das hat mich hierher geführt.
In ein Leben, in dem ich meine Begabungen und Talente nicht nur in mir trage –
sondern sie auch in die Welt bringen darf. Sinnstiftend. Verbunden. Echt. Dankbar.
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